PfarreienGemeinschaft Neuburg St. Peter und Heilig Geist

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Die Petrusstatue aus dem Kloster Lauingen

(Christine Jann) Am Montag, 29. Juni beging die Kirche das Hochfest „Peter und Paul“. Noch steht die Pfarrkirche St. Peter nicht für Messen zur Verfügung, aber das Patrozinium sollte trotzdem gefeiert werden - so geschehen am Sonntagvormittag in der Hofkirche.

Und weil den „Peterern“ ihr Namensgeber wichtig ist, holten sie sich - vermittelt von den Elisabethinerinnen - aus dem Kloster Lauingen eine überlebensgroße, beeindruckende Petrusstatue und bauten sie vor dem Altarraum auf.

So lud Pfarrer Kohler denn auch ein, auf diesen ersten Glaubenszeugen zu schauen und sich an ihm zu orientieren.

Passend dazu gab es statt einer Predigt ein sehr ansprechendes und kreatives „imaginäres Interview“ mit Petrus, in dem er sich selbst darstellen konnte:

Der einfache Fischer, der zu den „Unmündigen“ gehört, aber sich vertrauensvoll auf Jesus einlässt, der an das Wort Jesu erinnert „werdet wie die Kinder“ - habt Vertrauen!

Der sich angesprochen und befreit fühlt von der Botschaft, die nicht auf die penible Einhaltung zigtausender Vorschriften schaut, sondern auf die Haltung des Herzens: „Barmherzigkeit ist mir lieber als Opfer“.

Der beeindruckt ist, wie Jesus sich allen - Frauen und Männer, Alt und Jung, Schwachen und Starken - in gleicher Weise zuwendet.

Der von Jesus eine Religion erfährt, die nicht regellos ist, aber deren oberste Regel das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe ist: „Liebt einander!“.

Der merkt, dass die Gefolgschaft zu Jesus, auch Belastungen in der Familie mit sich bringt und der selbst zugibt, dass er Zeit und Beistand gebraucht hat, bis er die Botschaft wirklich weitertragen konnte - in Erinnerung des Wortes „Herr, Du hast Worte ewigen Lebens“.

Petrus in die Kirche zu bringen und ihn dann auch noch „auftreten“ zu lassen war eine gelungene Idee des Pfarrgemeinderats, um der Pfarrei ihren Namenspatron Petrus sehr anschaulich und lebendig nahe zu bringen. Und damit auch die eigene Gemeinschaft und das eigene Zeugnis zu stärken.

Auch musikalisch hatte der Gottesdienst Besonderes zu bieten:

Ein kleiner, aber feiner Männerchor unter der Leitung von Andreas Strahl ergänzte den Gemeindegesang und lies während der Kommunion ein sehr feierliches „Tu es Petrus“ erklingen.

Am Ende des Gottesdienstes kündigte Pfarrer Herbert Kohler dann an, dass die Pfarrkirche St. Peter ab Advent wieder offen ist.

(Bild: Wolfgang Böhm)
 

Pfarrbüro der PfarreienGemeinschaft

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