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Mit Maria auf dem Weg

23.05.2026

(Petra Schiele) Auch in diesem Jahr führte die Maiandacht der Pfarrei und der Maria-Ward-Realschule wieder vom Karlsplatz zum Institut der Maria-Ward-Schwestern. Sie wurde von der Pastoralbeauftragten der Schule, Marion Baierl, vorbereitet.

Die einzelnen Wegstationen gaben Zeugnis davon, was wir von Maria lernen können:

Die erste Station thematisierte, dass sich Heiligkeit nicht in Heldentaten, sondern in der Gestaltung des Alltags zeigt. So kann auch das Spülen verschmutzter Töpfe zum Gebet werden.

In der zweiten Station wurde Maria als Königin des Friedens begrüßt, und es wurde darüber meditiert, wie Liebe im Alltag spürbar wird. Auch hier sind es die kleinen alltäglichen Dinge, etwa der Verzicht darauf, schlecht über andere zu reden.

Die Buntheit des Lebens in all ihren Farben stand an der dritten Station im Mittelpunkt. Von der Farbe Gelb als Licht in der Dunkelheit über Rot als Farbe der Liebe bis hin zu Schwarz als Farbe des Abschieds spannte sich ein großer Regenbogen.

Im Garten der Maria-Ward-Schwestern ging es darum, von Maria zu lernen, mit dem Ohr des Herzens zu hören. Die Schönheit des Herzens liegt nicht in der Unversehrtheit, sondern in Hingabe und Verlust.

Trotz der unsicheren Wettersituation durfte die kleine, aber sehr feine Gruppe von etwa 20 Kindern und Erwachsenen am Ende den Segen von Pfarrer Leutgäb an der Marienstatue auf der Luisenhöhe empfangen.

(Bilder: Christine Jann)