Taborerlebnisse
(Christine Jann) Ganze neue Töne empfingen die Besucher der Sonntagsmesse in Hl. Geist: Die Band Concino unter der Leitung von Fabian Mnich gestaltet den Familiengottesdienst musikalisch. Mit instrumenteller Unterstützung von Saxophon, E-Gitarre, Cajon und mit Sängerin Leonie Höger begeisterten die Musiker auch mit christlichen Popsongs wie „I can only imagine“.
Im Evangelium des zweiten Fastensonntags nimmt Jesus 3 seiner Jünger mit auf den Berg Tabor. Sie erleben Jesus dort in einem neuem Licht und sie hören die Stimme Gottes: „Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“
Stadtpfarrer Herbert Kohler nahm diese einzigartige Erlebnis der Jünger zum Anlass, die Kirchenbesucher nach persönlichen Gottesbegegnungen zu fragen. Fabian Mnich, Leoni Höger, Frieda Wohlhüter und Norbert Hornauer gaben persönliche Bekenntnisse ab und damit Beispiele, wie und wo Gottesbegegnungen geschehen können: in der Begeisterung für Musik, in der Familie, in der Freude, die eigene Musik mit der Familie teilen zu können, in der Erfahrung von Trost nach einem schmerzhaften Verlust oder in der Faszination über das Universum und seine Entstehung.
Im Anschluss daran sang Fabian Mnich den Song „Herobn“ von Werner Schmidbauer, in dem der Liedermacher beschreibt, wie sehr er sich in den Bergen Gott nah fühlt. Dazu präsentierte Anne Strahl Fotos von weiteren Momenten, in denen sich Menschen in enger Verbindung zu Gott erleben.
Ganz still lauschten die Kirchenbesucher den Bekenntnissen und verfolgten die Bilder. Vielen kamen dabei auch die Erinnerungen an eigene Gotteserfahrungen in den Sinn. So wurde es ein besonders intensiver Gottesdienst, der berührte.