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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Unser Dorf Bittenbrunn mit dem Filialort Laisacker besteht seit dem frühen Mittelalter. Um das Jahr 700 fand die Christianisierung statt, dabei wurde höchstwahrscheinlich schon ein hölzernes Gotteshaus an der heutigen Stelle errichtet. Ein erster Steinbau darf zwischen 1120 und 1200 angenommen werden. Er wurde der hl. Ursula geweiht. Die erste urkundliche Erwähnung war 1281. In diesem Jahr wurde sie der Domkantorei Eichstätt inkorporiert, dort blieb sie bis zur Säkularisation, dann ging das Patronatsrecht auf den bayerischen König über.

In der evangelischen Zeit unter Ott-Heinrich war auch Bittenbrunn evangelisch. 1616 schließlich wurde die Pfarrei von den Jesuiten im Handstreich übernommen und der lutherische Geistliche mit seiner Familie verjagt. Seitdem ist Bittenbrunn wieder katholisch. Die Kirche wurde jetzt der Himmelfahrt Mariens, also der Muttergottes geweiht.

1619 stellten die Jesuiten dann die thronende Madonna (von Gregor oder Michel Erhard, um 1500), die aus dem Ries nach Neuburg gekommen sein soll, auf den Altar. Sie wurde zum Wallfahrtsziel der Jesuiten und vor allem der Neuburger Fürstenfamilie. Die außergewöhnliche Votivtafel von 1679 (Stifter Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg) gibt davon Zeugnis. Die Madonna wurde auch spirituelles Zentrum der Missionierung der Oberpfalz durch Pater Michael Sybold SJ, der einen Span aus der Rückseite der Statue dorthin mitnahm und mit diesem etliche Wunderheilungen bewirkt haben soll. Die Wallfahrt ging schließlich in der Zeit der Aufklärung ein. Unsere Madonna steht aber immer noch Gnaden spendend auf dem Altar. (von Manfred Veit)

Siehe auch

27 März
Fr. 27.03.26 18:30
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Wir begleiten Jesus auf sechs Kreuzwegstationen mit Impulsen, Gebeten und Gedanken.
Die Fastenzeit ist eine Einladung, auf unser eigenes Leben zu schauen.
Auch unser Weg kennt Stationen, die dem Kreuzweg Jesu ähneln: Zeiten, die schwer zu tragen sind, Momente des Fallens und Augenblicke, in denen wir auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Im Vertrauen darauf, dass Gott uns auf jedem Abschnitt begleitet und trägt, dürfen wir weitergehen – und so selbst zu Mutmachern und Hoffnungsbringern für andere werden.