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Aufruf zur sozialen Achtsamkeit

26.09.2026

(Christine Jann) Blauer Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen – es waren ideale Rahmenbedingungen, um das Pfarrfest im Pfarrgarten in Ried feiern zu können. Zwischen dem alten Pfarrhof, in dem sich noch das Rieder Pfarrheim befindet, und der neuen Wohnanlage der Stiftung Sankt Johannes kam man erst zum Gottesdienst zusammen und anschließend zum gemeinsamen Feiern.

An die 100 Gläubige versammelten sich unter dem Schutz der großen Buche im Pfarrgarten zum Gottesdienst. Pfarrer Herbert Kohler sah den weit ausladenden Baum auch als Sinnbild, dass wir alle unter dem Schutz Gottes leben dürften.
In seiner Ansprache erläuterte er das Tagesevangeliums von den Arbeitern im Weinberg, denen der Herr den gleichen Lohn zahlt, unabhängig davon, ob sie früh oder spät mit der Arbeit begannen. Es sei weder ungerecht – jeder bekäme schließlich das Vereinbarte – noch sei es ein Aufruf zum Faulenzen. Es zeige viel mehr, wie sehr der Herr sich um alle kümmert, insbesondere auch um die, die nicht oder nicht mehr volle Leistung bringen können. So sei das Evangelium ein Aufruf zu sozialer Achtsamkeit, auch für die gut zu sorgen, die mit Beeinträchtigungen und Einschränkungen leben.

Großer Dank galt am Ende denen, die mit ihrem Einsatz das Fest überhaupt erst möglich machten und soziales Engagement vorleben: dem Pfarrgemeinderat Ried mit allen Helferinnen und Helfern, die sie unterstützten, dem Organisten Norbert Stork und den Blasmusikern und dem Team der Stiftung Sankt Johannes.

(Bilder: Christine Jann)